Die kleinen Orte der Gemeinde Valverde


Die kleinste Insel der Kanaren ist in 3 Gemeinden aufgeteilt. Die Gemeinde Valverde umfasst den östlichen Teil der Insel El Hierro mit folgenden, zur Gemeinde gehörenden Orten:
Caleta, Echedo, Erese, Guarazoca, Mocanal, Isora, Puerto de la Estaca, San Andres, Tamaduste, Tinor, Timijiraque und natürlich die Hauptstadt Valverde.
Die Hauptstadt Valverde war früher ein Dorf der Bimbaches und hieß zu diesen Zeiten Amaco. Im Wappen der Gemeinde Valverde ist der für die Bevölkerung sehr wichtige Garoe-Baum verewigt, der auch zu Zeiten extremer Dürre noch in der Lage ist, Wasser zu spenden. Über die einzelnen kleinen Orte der Gemeinde sind nachstehend nähere Informationen aufgeführt – Valverde selbst ist separat unter der Rubrik Städte näher beschrieben.

La Caleta


Der kleine Ort La Caleta befindet sich in der Nähe des Flughafens und liegt direkt an der Küste. Zahlreiche Inschriften der Ureinwohner von El Hierro befinden sich dort an der Küste. Diese konnten bis heute noch nicht von Wissenschaftlern entschlüsselt werden. In der Bucht Playa de la Calete lädt ein Naturschwimmbecken zum Baden ein, auch ein Kinderplanschbecken ist dort vorhanden.


Echedo


Das Dorf Echedo liegt im Norden der Insel El Hierro und der Gemeinde Valverde. Mit schön und geradezu liebevoll restaurieren Häuser bietet der Ort eine wundervolle Atmosphäre. Große Weinfelder entlang der faszinierenden Lavahänge prägen das Panorama von Echedo. Gute und schöne Restaurants und kleinere Bars laden in Echedo zu einem angenehmen Aufenthalt ein.


Erese


Das kleine und malerische Dorf Erese liegt ebenfalls im Norden der Insel und gehört zur Gemeinde Valverde. Hier können die Besucher das ursprüngliche Leben der Herrenos erleben und beobachten. Erese ist umgeben von einer Landschaft mit Ackerbau und zahlreichen Ziegen- und Schafsherden.


Mocanal und Guarazoca


Mocanal und auch Guarazoca sind Nachbarorte von Erese und ebenfalls von Landwirtschaft geprägt.


Isora


Isora ist ebenfalls ein kleiner Ort in der Gemeinde Valverde und liegt im Nordosten der Insel auf einer Höhe von etwa 800 m. Obstplantagen und auch Viehzucht prägen diesen Ort. Am Ende von Isora liegt ein wundervoller Aussichtspunkt – der Mirador de Isora. Von mehrere Terrassen aus kann dort ein beeindruckender Ausblick auf das Hotel Parador Nacional und auch auf Las Playas genossen werden. Die Felsformation El Roque de la Bonanza sorgt dabei für ein imposantes Panorama.


Puerto de la Estaca


Die Hafenstadt Puerto de la Estaca liegt im Osten der Insel, dessen Hafen die Anlegestelle für die Fähren aus La Gomera und Teneriffa darstellt. Der regelmäßige Fährverkehr mit den anderen Inseln der Kanaren besteht erst seit den 90er-Jahren. Puerto de la Estaca besteht in der Hauptsache aus neueren Häusern, diese wurden entlang der steilen Küstenlinie errichtet. Die Bar im Hafen lädt zu einem Besuch und zum Probieren köstlicher Tapas ein.


San Andres


Das Dorf San Andres liegt in der Hochebene in einer Höhe von 1.045 m. San Andres liegt auf der Hochebene Nisdafe und ist umgeben von den Vulkanbergen. Das Dorf ist von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt und ist nur wenig auf den Tourismus ausgelegt.


Tamaduste


Bei dem Ort Tamaduste kann die Nordostküste von El Hierro von ihrer besten Seite bewundert werden. Die weißen Häuser im Kontrast zur schwarzen Lava und das Panorama des Vulkans Cancela, der in Rot schimmert, stellen einen atemberaubenden Anblick dar. Ein wunderschönes Naturschwimmbecken lädt in der Badebucht zu einem Wasservergnügen im Meer ein.


Tinor


Das kleine Dorf Tinor liegt in der feuchten Nebelzone in der Gemeinde Valverde auf einer Höhe von etwa 900 m.


Timijiraque


Der kleine Ort Timijiraque liegt südlich von Puerto de la Estaca in der Gemeinde Valverde. Timijiraque liegt direkt am Meer und die Bucht des kleinen Ortes kann mit einem der seltenen Sandstrände auf El Hierro aufwarten.


Übernachten in den Orten der Gemeinde Valverde


In der Gemeinde Valverde gibt es einige kleinere Hotels und auch ein paar größere Hotels. Für Übernachtungen bieten sich auch kleine Pensionen an, aber auch Ferienwohnungen oder Appartments sind bei den Urlaubern sehr beliebt. Einige können sogar im Voraus online reserviert werden.


Infrastruktur


Am besten sind die kleinen Orte der Gemeinde Valverde mit Mietwagen zu erreichen.


Sehenswertes


In Echedo können wunderschöne Fincas und auch einige Ruinen, die bereits verfallen sind, betrachtet werden. Flache Becken an der Küste erinnern an die Zeit, in denen in Echedo noch Salz gesammelt wurde. Dies wurde jedoch vor einigen Jahrzehnten bereits aufgegeben, aber die Salzkristalle in den Becken glitzern bei Ebbe immer noch in unterschiedlichsten Farben. Ebenfalls kann von Echedo aus das Charco Manso über einen serpentinenreichen Weg erreicht werden. Eingebettet in einer atemberaubenden Lavalandschaft zählt diese Badebucht zu den schönsten der Insel.

Von Mocanal aus kann die alte Siedlung Pozo de Las Calcosas mit ihrer traditionellen Bauweise betrachtet werden. Ein Besuch in der alten Siedlung bietet ein besonderes Flair mit den liebevoll restaurierten Landhäusern. Zwei Fischrestaurants sorgen zudem für kulinarische Genüsse. Die Naturschwimmbecken bei Pozo de las Calcosas sorgen im Sommer für eine angenehme Erfrischung beim Bad im Meer.

In Guarazoca können die berühmten kanarischen Ringkämpfe – die Luchas Canarias – in einer Wettkampfarena besucht werden. Eine Eselstation kümmert sich in Guarazoca um herrenlose Esel, was sicher nicht nur für die kleinen Gäste eine besondere Ausflugsattraktion darstellt. In Guarazoca kann zudem der Mirador de la Pena besucht werden. Von diesem Aussichtspunkt können die Urlauber eine herrliche Aussicht über das Tal, die Berge und auch auf den Atlantik genießen. Das Restaurant am Aussichtspunkt ist für sein hervorragendes Essen bekannt.

Am Ende des Dorfes Isora liegt der Aussichtspunkt Mirador de Isora. Hier bietet sich den Urlaubern von mehreren Terrassen aus ein wundervoller Ausblick.

Von Tamaduste aus lohnt sich ein Spaziergang in Richtung Süden. Dort kann die Basalthöhle Cueva de los Barcos besucht werden, in der die Fischer früher ihre Boote lagerten. Heute wird die Höhle hauptsächlich für Veranstaltungen genutzt.