Die Orte der Gemeinde La Frontera


Die Gemeinde La Frontera nimmt den nordwestlichen Teil der Insel El Hierro ein. Der Verwaltungssitz der Gemeinde ist der Ort La Frontera. Weitere Orte der Gemeinde sind Tigaday, Sabinosa und Las Puntas. Das Tal el Golfo, in dem die Gemeinde La Frontera liegt, bietet beeindruckende Gegensätze im Hinblick auf die Landschaften. Mächtige Felswände mit einer Höhe von bis zu 1.200 m lassen die Größe des Vulkanberges, der in Urzeiten zur Hälfte ins Meer gerutscht ist, erahnen. Im Gegensatz dazu beeindruckt das Tal mit seiner Weitläufigkeit und seiner Fruchtbarkeit. Von den Weinbaugebieten an den Hängen im Tal El Golfo kommen die besten Weine der Kanaren. Die zahlreichen weißen Häuser, die in den kleinen Ansiedlungen über das Tal verteilt sind, beeindrucken mit ihrem malerischen Anblick.

 

Die Orte der Gemeinde La Frontera


La Frontera

La Frontera ist der zweitgrößte Ort auf El Hierro und ist auch der Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde. La Frontera liegt in einer Höhe von etwa 250 m im Herzen des fruchtbaren Tals El Golfo, umgeben von zahlreichen Obstplantagen und Weinanbaugebieten.


Tigaday

Der Ort Tigaday liegt dicht bei La Frontera am Eingang zum Tal El Golfo. Zusammen mit La Frontera bildet Tigaday die Hauptorte der Gemeine La Frontera. Tigaday gilt als beliebter Ausgangspunkt für viele Wanderrouten auf El Hierro.


Sabinosa

Das traditionelle Dorf Sabinosa liegt in einer Höhe von etwa 300 m. Wunderschöne alte Häuser, die von hübsch angelegten Gärten umringt sind, prägen das Ortsbild von Sabinosa. Die Lavahänge bieten zum einen ein atemberaubendes Panorama und zum anderen wird dort der beste Wein auf El Hierro angebaut. Sabinosa ist ein beliebter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, wie zum Beispiel zu dem faszinierenden Wald El Sabinar, der auch für die Namensgebung des Ortes verantwortlich ist.


Las Puntas

Durch seine atemberaubende Lage am nördlichen Ende des Tals El Golfo zwischen dem Meer und den imposanten Felsen hat sich Las Puntas zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt. Eine wunderschöne Landschaft mit einer beeindruckenden Kulisse erwartet die Urlauber in Las Puntas neben zahlreichen weiteren Naturattraktionen und Highlights. Zahlreiche Bars und Restaurants im Ortskern von Las Puntas laden zu einem Aufenthalt in angenehmen Ambiente ein.


Übernachten in den Orten der Gemeinde La Frontera


Durch den wachsenden Tourismus gerade in der Region der Gemeinde La Frontera sind hier auch einige Hotels entstanden und die Geschäfte haben sich ebenfalls dem Tourismus angepasst. Das kleinste Hotel der Welt „Punta Grande“ liegt in der Nähe des Ortes La Frontera, dessen 4 Zimmer ebenfalls für eine Buchung zur Auswahl stehen. Es besteht auch die Möglichkeit, hübsche Fincas zu mieten, wie auch Ferienwohnungen oder Ferienhäuser. Einige bieten auch eine Buchung im Voraus über das Internet an.


Infrastruktur in den Orten der Gemeinde La Frontera


Aufgrund des zunehmenden Tourismus wurde gerade in dieser Region Wert auf einen Ausbau der Infrastruktur gelegt. Mit Mietwagen können die Urlauber zu ihren Zielen gelangen, aber auch Busse stehen zur Auswahl, allerdings mit keinen vielfältigen Verbindungen. Taxen stehen ebenfalls zur Verfügung – dennoch ist es von Vorteil, sich für einen Mietwagen zu entscheiden, um in der Mobilität flexibel zu sein.


Sehenswertes


An der Plaza de Candelaria im Ort La Frontera befindet sich eine schöne alte Kirche, die Nuestra Senora de la Candelaria. Der Glockenturm der Kirche befindet sich auf einer vulkanischen Anhöhe und ist schon von weitem zu erkennen. Direkt neben der Kirche befindet sich die Lucha-Canaria-Arena, in der die Urlauber dem kanarischen Ringkampf, Lucha Canaria, unter freiem Himmel beiwohnen können. Die Serpentinenstraße, die sich von der Plaza de Candelaria hinunter ins Tal windet, bietet einen faszinierenden Anblick und beim Befahren der einzigen Straße in Richtung Tal auch etwas Nervenkitzel.
Das Lagartorio ist ebenfalls ein besonderes Highlight in der Gemeinde La Frontera. In diesem Freilandterrarium können die einzigartigen Rieseneidechsen von El Hierro bewundert und beobachtet werden.
In unmittelbarer Nähe des Freilandterrariums befindet sich das Dorf Guinea – ein Museumsdorf, das über das Leben der Einwohner über die Zeit der Besiedelung der Insel perfekt darstellt und unter den Sehenswürdigkeiten näher beschrieben ist.
Punta Grande, das kleinste Hotel der Welt, bietet sich mit seinen 4 Zimmern nicht nur zum Übernachten für Gäste an, sondern stellt auch ein besonderes Highlight als Ausflugsziel dar. Punta Grande ist ein umgebautes Lagerhaus und liegt spektakulär auf einer Klippe im Meer, die von Wellen umtost wird. Das Hotel konnte einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde als kleinstes Hotel der Welt erlangen. Im hoteleigenen Restaurant werden frischer Fisch und landestypische, kulinarische Spezialitäten angeboten und das zu moderaten Preisen - trotz der Berühmtheit des Hotels.
Oberhalb von La Frontera laden die Aussichtspunkte Mirador del Golfo und Mirador de Jinama zu Besuchen ein, um den imposanten Ausblick über das Tal El Golfo zu genießen.

Von Sabinosa aus kann über einen ehemaligen Königsweg die Kirche Ermita de los Reyes erreicht und bewundert werden.
Etwas unterhalb des Dorfes Sabinosa liegt das kleine Dörfchen La Rosa, dort ist der Pozo de la Salud zu finden. Das Wasser aus dieser radiumhaltigen Heilquelle wird gegen verschiedenste Krankheiten zur Heilung eingesetzt.
Der kleine Sandstrand Playa del Verodal und auch das Charco Azul de Sabinosa laden zum Baden ein.
Von Sabinosa aus gelangen die Urlauber über Wanderwege unter anderem zum Aussichtspunkt Mirador de Bascos oder auch zum berühmten Wald El Sabinar aus Wacholderbäumen in bizarren Formen, der unter den Sehenswürdigkeiten detaillierter beschrieben ist.

In Las Puntas bieten sich hübsche Fincas an einem steilen Hang entlang als Unterkünfte an – aber auch als Sehenswürdigkeit stellen diese Fincas einen herrlichen Anblick dar. Im Anschluss befindet sich eine große Badeanlage mit einer traumhaften Kulisse, die zum Schwimmen und Erfrischen einlädt.
Von Las Puntas aus sollte auf keinen Fall eine Wanderung zu einer Salinenanlage aus dem 17. Jahrhundert verpasst werden. Bis ins Jahr 1920 diente diese Salinenanlage noch zur Salzgewinnung, im Jahr 2004 wurde diese wieder instand gesetzt. Der Wanderweg zu der Salinenanlage vermittelt den Urlaubern faszinierende Eindrücke der schroffen Küstenlandschaft, beeindruckenden Felsgrotten und imposanten Felstoren.
Der Mirador de la Pena kann über einen alten Camino von Las Puntas aus erreicht werden. Dieser alte, gepflasterte Weg führt in Serpentinen die Steilwand hinauf zu dem beliebten Aussichtspunkt. Für ungeübte Wanderer gibt es auch die Möglichkeit, zu diesem berühmten mit dem Auto zu gelangen. Dort erwartet die Besucher neben einem atemberaubenden Ausblick über das Tal El Golfo auch die von dem kanarischen Architekten Cesar Manrique entworfene Ausflugsgaststätte, die zu genüsslichen Speisen bei einem faszinierenden Panorama einlädt.