Das Dorf von Guinea


Das Dorf von Guinea ist ein kleiner Ort, der zu einem Ökomuseum umgewandelt wurde. Die Lage des Dorfes von Guinea ist nördlich von La Frontera - imposant an den Steilwänden eingebettet. Bei den Rundgängen können die Höhlen besichtigt werden, die schon den Ureinwohnern – den Bimbaches – als Unterkunft gedient haben. In diesem faszinierenden Ökomuseum werden auch die unterschiedlichsten weiteren Gebäude gezeigt, die von der Zeit der spanischen Eroberung bis hinein ins 20. Jahrhundert von den Einwohnern der Insel El Hierro genutzt wurden. Dabei kann bei jedem Gebäude die typische Architektur der jeweiligen Zeitphase zugeordnet werden. Auf kleinen Feldern, die angelegt wurden, können die traditionellen Kulturen besichtigt werden.

 

Guinea war in der Tat eine der ersten Siedlungen auf der Insel El Hierro – zusammen mit la Albarrada las Montanetas – die nach der spanischen Besiedlung errichtet wurde. Ursprünglich war Guinea ein historisches Wanderdorf, das von den Menschen genutzt wurde, die zu der damaligen Zeit normalerweise im Norden der Insel siedelten. Über den Sommer kamen die Bewohner der Insel damals zur Herstellung von Wein nach Guinea, andere wiederum kamen im Winter mit ihren Tieren nach Guinea.
Einige der 20 Häuser können auch von innen besichtigt werden und spiegeln dabei die Weiterentwicklung vom 17. bis zum 20. Jahrhundert wider. Die Höhlen, die den Ureinwohnern als Unterkunft dienten wurden nach der spanischen Eroberung genutzt, um den hergestellten Wein zu lagern oder die Tiere darin unterzubringen.
Die Besichtigung von Guinea ist sicherlich nicht nur für historisch Interessierte ein besonderes Highlight – selten bekommen Urlauber die Geschichte eines Landes so schön verdeutlicht und aufgezeigt.